Wanderbericht - Auf den Höhenzügen um Michelstadt und Erbach

Auf den Höhenzügen um Michelstadt und Erbach

Drohnenaufnahme von Michelstadt

Am Sonntag, dem 14.08.2022, trafen sich 33 Wanderer bei hochsommerlichen Temperaturen zu einer Wanderung um Michelstadt und Erbach.

Angeboten wurden 2 Touren – die eine startete in Erbach am Bahnhof Nord und führte über die Sophienhöhe mit dem kleinen klassizistischem Tempel zu Ehren der Gräfin Sophie, Frau des Grafen Karl zu Erbach-Erbach und einem herrlichen Blick über Michelstadt und Erbach, in Richtung Brudergrund und hinab nach Erbach und weiter am Erbacher Schloss vorbei.

Die zweite Tour startete am Bahnhof Erbach und nahm ab dem Erdbacheinschlupf im Dorf Erbach den gleichen Weg wie die erste Tour.

Nach dem Erdbacheinschlupf, hier verschwindet der Erdbach in einer ausgedehnten Karsthöhle und kommt erst 250m weiter bei der Stockheimer Mühle wieder zu Tage, ging es weiter auf hügeligen Wegen mit schönen Aussichten auf das Mümlingtal von Erbach und Michelstadt.

Die Stockheimer Eiche, in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Heiligkreuzkapelle und der Ludwigstempel waren die weiteren Stationen auf dem Weg nach Michelstadt in den Biergarten vom Grünen Baum zur wohlverdienten Schlussrast, bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Lengfeld ging.

Die Wanderführer Ingrid und Wolfang Walter, Gudrun Gros-Waldmann sowie Renate und Jürgen Hofmann freuten sich über die rege Beteiligung bei dieser schönen Wanderung.

Wanderwochenende im Remstal

Bericht folgt

OWK-Wanderbericht_Modautal

Eine kurzweilige Wanderung im Modautal

Die Ortsgruppe des OWK Otzberg wanderte am 17. Juli 2022 im Modautal auf einem Teil des Modautaler-Mundart-Wanderwegs. Gutes Wetter, die wunderschöne Odenwälder Landschaft, einige Informationen zum Dialekt im Modautal und eine gute Abschlussrast haben die 21 Wanderinnen und Wanderer auf dem kurzweiligen Weg erfreut.

Die Gruppe traf sich in Lengfeld, um zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Ernsthofen zu fahren. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und einer Einweisung durch den Wanderführer Dieter Gerbig ging es zur ersten Informationsstation. Dort begrüßte uns übers Internet der Bürgermeister Jörg Lautenschläger mit interessanten Informationen zum Modautal und den Einheimischen: “Bei uns lääwe en haufe padende Leit un meer häwwe wenisch Ooakloore”. Einige Ratschläge zum richtigen Verhalten auf dem Weg rundeten die Begrüßung ab..

Die Wandergruppe folgte zunächst einem steilen Weg auf die erste Anhöhe mit einer malerischen Aussicht auf Ernsthofen. Danach ging es weiter aufwärts in den Wald hinein - auf dem anschließenden Weg über freies Feld grüßte die Veste Otzberg am Horizont.

Nach diesem Aufstieg wurde die Wegstrecke einfacher und bald war unsere Zwischenrast am Grillplatz „Am Johannesberg“ erreicht. Dort konnte die Gruppe sich stärken und einige Wort- und Liedbeiträge der Mundartfreunde Südhessen und des OWK-Ernsthofen hören.

Danach ging es nach „Branne“ (Brandau) und endlich zur Modau - allerdings erst nochmals über eine kleine Anhöhe, um den Weg an der Strasse entlang zu vermeiden. Auf der langen Bank oberhalb von Brandau reichte der Blick von der „Neukerscher Häi“ (Neunkirchener Höhe) bis zum Felsenmeer. Bei einer kleinen Trinkpause konnten die Wanderinnen und Wanderer ein kurzes Gedicht von Ilse Dutz über die Modau hören. Es beschreibt den 44 km langen Weg der Modau von der Quelle auf der Neunkirchener Höhe bis zur Mündung in den Rhein bei Stockstadt. Talwärts ging es weiter nach Hoxhohl. Im schattigen Wald war die Modau zuverlässiger Begleiter und Wegweiser bis zu unserem Ziel in Ernsthofen.

Nach einem Dank an die Wanderführer durch den 1. Vorsitzenden ist die Wandergruppe zur  Schlussrast nach Brandau gefahren. Dort wurde bei gutem Essen und Trinken der Wandertag beendet.

Radtour Naturfreunde Ober Ramstadt

Bericht folgt

1. Otzberger Bierwanderung

1. Otzberger Bierwanderung

„Rundum nur zufriedene Gesichter und viel Lob“

Gelungene 1. Otzberger Bierwanderung der OWK-Ortsgruppe Otzberg

(lng) Bei herrlichem Wetter mit sommerlichen Temperaturen waren rund 150 Wanderinnen und Wanderer auf einem markierten Rundkurs von knapp 8 km Länge bei der 1. Otzberger Bierwanderung der OWK-Ortsgruppe Otzberg unterwegs.

An den drei Getränkestationen am Alten Rathaus in Lengfeld, am Anglerheim in Nieder-Klingen und unter den mächtigen Kastanien im Hof der ehemaligen Schule in Hering gab es regionales Bier und natürlich auch ein Sortiment nichtalkoholischer Getränke wie alkoholfreies Bier, Saftschorle und Wasser. Zur Stärkung wurden zudem Laugenstangen und Brötchen mit Bierknacker serviert, denn schließlich mussten nicht nur die Flüssigkeitsspeicher, sondern auch die verbrauchten Kalorien nach den anstrengenden Steigungen auf der Strecke wieder aufgefüllt werden. Der Abschluss fand dann am Nachmittag an der vierten Station, dem Sportheim des TSV Lengfeld, mit gegrillten Steaks, leckeren Bratwürstchen und frisch gezapftem Bier statt.

„Es gab rundum nur zufriedene Gesichter und viel Lob für die gelungene Veranstaltung. Natürlich gibt es auch bei so einer Veranstaltung immer etwas zu verbessern, aber es war ja schließlich auch die erste Veranstaltung des Odenwaldklubs Otzberg dieser Art“, so das Fazit der Organisatoren. Sie finden auch die Disziplin der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bemerkenswert, niemand habe über den Durst getrunken, und das Personal an den Stationen hätte kein einziges Mal die Ausgabe von Bier mit Alkohol verweigern müssen. Und besonders erwähnenswert ist für die Organisatoren die Tatsache, dass sie auf sämtlichen Kontrollgängen – während und nach der Veranstaltung – keinen Müll oder Leergut auf der Strecke  einsammeln mussten.

Zudem freuen sie sich, dass auch sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Erbach und zwei sogar aus Wiesbaden der Einladung zur 1. Otzberger Bierwanderung gefolgt waren. Eine Damengruppe sei in Semd losgewandert, zwei größere Gruppen kamen aus Darmstadt. Die Atmosphäre an allen Getränkestationen bezeichnen die Organisatoren als entspannt und loben auch die schöne Fotoausstellung des Fotoclubs Otzberg, der diese im Hof der ehemaligen Schule in Hering anlässlich der diesjährigen Otzbergwoche und des 50-jährigen Gemeindejubiläums präsentierte. „Wir haben gar nicht gewusst, wie schön es um den Otzberg ist und wie viel tolle Ausblicke von hier zu sehen sind“, habe ein Odenwälder diese Veranstaltung gelobt wie auch alle anderen Mitwanderinnen und Mitwanderer, die wiederkommen wollen, so die Organisatoren in ihrem Fazit abschließend.

Wanderung beim "Waldhaus Obernburg"

Die Ortsgruppe des OWK-Otzberg wanderte am 11.05.22 am „ Waldhaus-Obernburg“.

Beim guten Wanderwetter starteten 27  Wanderinnen und Wanderer auf schönen Waldwegen zur einer 6 km langen Wanderung am Waldhaus.

Über den Waldhaus- und Maintalweg, mit Aussichten auf das Maintal,

wurde die Buchhöhe erreicht. Zurück zum Ausgangspunkt gelangten wir über den westlichen Limesweg.

Gewandert wurden ca. 2 Stunden. An Höhenmeter waren ca. 150 m zu bewältigen.

Unter großen Kastanienbäumen im Biergarten „Waldhaus-Obernburg“ fand die Schlussrast statt.

Mit einem herzlichen Dankeschön an die Wanderführer Volker Specht und Bernd Weichel endete diese schöne Tour.

 

Naturschutzwanderung Hergershäuser Wiesen mit Dr. Wolfgang Heimer

Bericht folgt🙂

Wallfahrtsweg Lichtenklingen


Die Ortsgruppe des OWK Otzberg wanderte am 27. März 2022 beiherrlichem Märzwetter auf dem Wallfahrtsweg Lichtenklingen  rund um Siedelsbrunn im südl. Odenwald.

Die 38 Wanderer und Wanderinnen starteten in SIEDELSBRUNN unterhalb des HARDBERGS, mit 593 m der dritthöchste Berg im Odenwald, direkt an der Grenze zwischen dem kristallinen und dem Sandstein-Odenwald gelegen. Er wird gekrönt vom weithin sichtbaren Sendeturm des Hessischen Rundfunks.

Gleich zu Beginn der Wanderung bewegte sich die Gruppe auf dem historischen Skigelände des ehemaligen Wintersport- und heutigen Höhenerholungsortes. Direkt an unserem Parkplatz Hardberg, am heutigen Kloster „BUDDHAS WEG“ (buddhistisches Kloster), befand sich die HARDBERGSCHANZE, eine freitragende Holzschanze, die 1953 von einem aus dem Riesengebirge vertriebenen Aussiedler erbaut wurde. Dieser wollte auch in seiner neuen Heimat sein winterliches Hobby betreiben und fand in Hessenlotto einen Sponsor, der mit 15 000 DM den Bau finanzierte. Der Schanzenrekord auf dieser Schanze betrug 35 m! Infolge von Witterungsschäden an der Holzkonstruktion wurde die Schanze bereits 1966 abgerissen und danach nicht wieder aufgebaut.

Danach passierten wir die Trasse der ehemaligen Bobbahn, die sich unterhalb des Hardbergs befand und querten schließlich den Skihang mit seiner 1,5 km langen Abfahrt ins EITERBACHTAL. Im Übrigen wurde bereits damals, erstmals in Europa!, zum Betrieb der winterlichen Anlagen Kunstschnee produziert.

Auf einem Höhenweg am Grat des Hardbergs, durch wunderschönen, gesunden Nadelwald, erreichte die Gruppe nach kräftigem Aufstieg mit der STIEFELSHÖHE (584m) den vierthöchsten Berg im Odenwald. Dort wurde die hessisch- baden-württembergische Grenze überquert und als nächstes Kleinod erwartete die Gruppe die STIEFELSHÜTTE, vor Corona die einzige ganzjährig bewirtschaftete Hütte im Odenwald. Sie ist aus einer Behausung für die Steinbrucharbeiter hervorgegangen; in unmittelbarer Nähe befindet sich noch ein imposanter aufgelassener Steinbruch, der schon von den Römern benutzt wurde. Heute dient der Steinbruch als Kletterwand für die Kletterer des Alpenvereins.

Auf baden-württembergischen Gebiet gab es im weiteren Verlauf noch die STEINERNE BANK, 4,05 m lang und von Steinmetzen um 1905 errichtet, zu bestaunen. Von hier bot sich der Gruppe ein herrlicher Blick ins EITERBACHTAL.

Auf einem romantischen Serpentinenpfad abwärts erreichte die Gruppe dann den LICHTENLINGER HOF, der ein mystisches Plätzchen für die Mittagsrast bot. Von „Hof“ war dort wenig zu sehen, aber früher gab es an dieser Stelle einen ansehnlichen landwirtschaftlichen Betrieb mit Stallungen und Scheunen, der über 100 Morgen Äcker und Wiesen und gut 200 Morgen Wald bewirtschaftete.

Nach Zerstörungen und Plünderungen im dreißigjährigen Krieg diente der Hof nur noch begrenzt zum Lebensunterhalt einiger privater Bauern. Mit der Auswanderungswelle im 18. Jahrhundert nach Amerika wurde die Bewirtschaftung nach und nach noch mehr reduziert und schließlich ganz eingestellt. Übrigens wanderte von dort 1741 ein HANS NIKOLAUS EISENHAUER aus; er soll ein Vorfahre des späteren US-Präsidenten DWIGHT EISENHOWER gewesen sein. Der neue Besitzer, das Land Hessen, hat das Anwesen dann 1840 auf Abriss versteigert und nur ein Gebäude als Forstwohnung erhalten. Zu sehen gab es noch die in einen Sandsteintrog eingefasste Quelle. Sie war bereits aus Keltenzeit als Quellheiligtum bekannt und seinem Wasser wird wundheilende Wirkung nachgesagt; außerdem soll der Genuss des Wassers für reichlich Kindersegen sorgen. Gemäß der Inschrift an einem ähnlichen Erbacher Brunnen:

„ Leit, die wo ko Kinner wolle,

derfe do ko Wasser holle;

awwer Leit, die Kinner wolle,

solle holle, holle, holle!

Weit bedeutender ist die Ruine der von Mönchen des KLOSTERS LORSCH bereits im 13. Jahrhundert erbauten Wallfahrtskapelle „UNSERER LIEBEN FRAU“ auf diesem Gelände. Hintergrund der Wallfahrt ist ein Gnadenbild der Mutter Gottes mit Jesuskind. Die stattliche Kapelle wurde zur Reformationszeit aufgegeben und verfiel danach zur Ruine. Viele Sagen und Mythen ranken um diese Kapelle. So verbrachte man nach Aufgabe der Kapelle die Marienfigur in eine Kapelle nach UNTER-ABTSTEINACH. Aber am nächsten Morgen war sie wieder an ihrer alten Stätte und war zur ihrem Platz zurückgegehrt. Das soll sich dreimal so zugetragen haben, ehe sie dann doch endgültig in Unter-Abtsteinach blieb. Trotz Zerstörung blieb die Ruine aber immer weiter ein Ort der Marienverehrung.

Seit 1980 wurde die Wallfahrt wieder aufgenommen; sie findet jährlich am Sonntag nach Christi Himmelfahr (15.August) statt. Dabei wird die Marienfigur und das Wallfahrtskreuz, mit fast lebensgroßem Korpus, von den Pilgern gemeinsam aus der Marienkirche in Unter-Abtsteinach zur LICHTENKLINGERKAPELLE getragen.

Durch das einsame EITERBACHTAL, eins der schönsten Odenwälder Täler, ging es dann nach der Pause wieder, getrennt in A- und B-Gruppe, bergauf nach Siedelsbrunn und zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Hardberg, zurück.

Von hier aus fuhren dann beide Gruppen in das nahe gelegene OBER-ABTSTEINACH,  wo wir im Gasthaus zum GOLDENEN BOCK gegen 15.00 Uhr unsere Abschlussrast hielten und vorzüglich speisten.

Insgesamt erwanderte die A-Tour 13 km und überwand dabei 400 Höhenmeter, während die B-Gruppe knapp 10 km lief und auf 300 Höhenmeter kam.

Alle waren sich einig¸ hier stimmte einfach alles: Wetter, herrliche Natur, mystische kulturelle Orte, auch Unerwartetes, abwechslungsreiche Pfade und vorzügliche Bewirtung zum Abschluss.

Mit einem Dankeschön an die Wanderführer dieser herrlichen Frühjahrwanderung, die Familien Weichel und Delzeit , endete die Tour gegen 18.00 Uhr In Lengfeld.

 

Bericht Rundwanderung Tümpelkaskade

Rundwanderung Otzberg vorbei an der Tümpelkaskade

 

Am Sonntag, dem 6.3.2022 trafen sich über 40 Wanderer der OWK Ortsgruppe Otzberg bei allerbestem Wetter zu einer Rundwanderung um den Otzberg.

Angeboten wurden 2 Touren. Die eine startete in Lengfeld und führte vorbei an Bunden- und Heydenmühle nach Nieder-Klingen. Von da ging es über den malerischen Mahlheckenweg weiter nach Ober-Klingen. Der weitere Weg führte durch den Wald zur Hubertusruhe. Den Weg dorthin fand auch die 2. Gruppe, die am Parkplatz des Indianerspielplatzes gestartet war. Danach ging es durch ein romantisches, aber auch etwas unwegsames Waldstück zur Straße nach Hassenroth. Auf dieser mussten dann einige Meter zurückgelegt werden bevor der Weg an einer schönen Lichtung in ein Tal einbog.

Im Wald ging es bergauf, vorbei an den Fischzuchtteichen, zur Tümpelkaskade.  Diese wurden einmal künstlich angelegt und bildeten eine der Sehenswürdigkeiten in einem kleinen  botanischen Garten. Leider ist der Weg vorbei an den einzelnen Tümpeln nicht mehr im besten Zustand und teilweise durch Baumfällungen der letzten Wochen blockiert. Dies war jedoch kein großes Hindernis für die Wanderer, da einige von Ihnen ein paar Tage zuvor einen schönen Weg an und zwischen den Tümpeln begehbar gemacht hatten.

Es konnte nun eine beindruckende Sicht auf die kaskadenförmige Aneinanderreihung der kleinen Tümpel genossen werden.

Vorbei an Bauershecke, Siorsruhe (Das Bild zeigt einige Wanderer an dieser Stelle) und Indianerspielplatz erreichten die Wanderer nach 12 km die Einkehr auf dem Hering, dem La Trattoria, zur wohlverdienten Pause. Die nun hungrigen und durstigen Wanderer wurden hier nach ihren Wünschen sehr gut bewirtet.

Der Rückweg führte über den Zipfen am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Lengfeld.