Wanderung nach Hassenroth

Bericht folgt 

Sieben-Hügel-Steig in Darmstadt am 27.09.2020

Wanderung  OWK Otzberg am 27.09.2020

Über sieben Hügel musst Du gehn !

Der 7-Hügel-Steig wurde im Jahre 2008 anlässlich des 200. Jubiläums der Sparkasse Darmstadt mit dem Odenwaldklub und Hessen-Forst initiiert.

Mit der Idee des 7 Hügel-Steiges sollen drei Naturräume verbunden werden: Die liebliche Bergstrasse mit den Sand- und Lössanwehungen aus dem Rheingraben, die Vorberge des Odenwaldes mit dem Diorit-Urgestein und das wiesenreiche Messeler Hügelland mit dem Rotliegenden als Grundgestein.

Um 9 Uhr starteten 23 Wanderer um in Fahrgemeinschaften in Lengfeld am Netto nach Darmstadt zu starten.  Vom Ostbahnhof liefen wir über die Mathildenhöhe und Fünf-Finger-Turm zum Luisenplatz. Mit der Straßenbahn ging es dann nach Eberstadt und wir starteten an den schönen Streuobstwiesen, die die größte Obstbaumfläche  an der gesamten Bergstrasse darstellt. Hier erwartete uns der erste Anstieg. Als erstes erklommen wir den Prinzenberg, gingen dann über idyllische Pfade zur Marienhöhe und erreichten dann die Ludwigshöhe mit einem herrlichen Ausblick auf die Rheinebene und den Taunus. Hier wurde die Mittagsrast eingelegt. Leider war die Aussichtsterasse wegen Bauarbeiten am Turm nicht geöffnet.

An kulturellem gab es auch einiges zu sehen, da der Wald-Kunstpfad hier verläuft und viele große und kleine Kunstwerke zu bestaunen waren.  Anschließend liefen wir zum höchsten Punkt der Wanderung über den Herrgottsberg, auf dem ein Gipfelschnaps genommen wurde, um dann  den Dommersberg mit 263,6 Meter über N.N und über den Dachsberg das relativ flache Darmstadt zu erreichen. (Unser Otzberg ist schliesslich mit über 367,9 m über 100 Höhenmeter größer als die höchste Erhebung unserer Tour). Über das Oberfeld und die Rosenhöhe kamen wir noch zum Spanischen Turm, der in dieser Woche erst wiedereröffnet wurde mit einer Skulpturen-Ausstellung von Wilhelm Loth.

Nach soviel Kultur und Kunst kamen wir wieder zum Ost-Bahnhof und  fuhren zurück nach Lengfeld.  Der Abschluss fand in der „Dreispitz“ statt, bei der wir wieder lecker A-la Karte essen konnten. Die Wanderführer Gudrun und Stefan Waldmann hatten eine abwechslungsreiche interessante Tour zusammengestellt die allen gut gefallen hat. Insgesamt wurden  rund 14 Kilometer und 270 Höhenmeter zurückgelegt.

Frisch Auf

 

Tag des Wanderns 18. September 2020

Förster Bernd Riehm und Volker Specht mit Karl Ohlemüller 1.Vors. des Gesamtodenwaldklubs. beim Gespräch.

Der OWK Otzberg macht mit beim Tag des Wanderns in 2020

Wandern erfreut sich großer Beliebtheit auch in Coronazeiten Der ursprünglich geplante Tag des Wanderns, der normalerweise immer am 14. Mai stattfindet, wurde in diesem Jahr aufgrund derPandemie vom Deutschen Wanderverband (DWV) auf den 18. September verschoben. Auch die Ortsgruppe Otzberg des Odenwaldklubs hatte für diesen Tag ein Angebot für seine Wanderfreunde bereit.Unter der Führung von Förster Riehm ging es in den Otzberger Wald. Wandern und Naturschutz gehören eng zusammen. An mehreren Stationen informierte Förster Riehm die interessierten Wanderinnen und Wanderer über den Zustand des Waldes, die Besonderheiten durch die lange Trockenperiode, Strategien für neue Anpflanzungen und die wirtschaftliche Bedeutung des Waldes für die Kommunen und Privatwaldbesitzer. Es war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine lehrreiche Veranstaltung, die sicherlich für weitere interessante Wanderthemen mit der Ortsgruppe Otzberg neugierig gemacht hat. Auch in Coronarzeiten erfreut sich das Wandern großer Beliebtheit. Es ist gesund, fördert das Gemeinwohl und bietet für alle, ob jung oder alt, die richtigen Ziele und Angebote.

Daher die Empfehlung des Odenwaldklubs:

„Machen Sie mit und informieren Sie sich über das Wandern mit der Ortsgruppe Otzberg.“

Wanderwoche in der Wildschönau 6.9-12.9.2020

Es hatten sich insgesamt 26 Wanderer zur Wanderwoche  angemeldet.

Diese fand unter coronagerechten Bedingungen statt.

Wanderwoche der Ortsgruppe OWK Otzberg Vom 6.9-12.9.2020 Haus am Wildbach in Auffach, Wildschönau.Unsere Wanderwoche startete am Sonntag mit Eigenanreise mit 7 PKW nach Österreich in die Wildschönau. Dort wurden wir sehr freundlich von der Hausherrin Margit Harringer mit einem guten VW-Schnaps (Vom Wirt) empfangen.Unser Hotel „Haus am Wildbach“ am Ortsende von Auffach konnte uns mit großen schönen Zimmern, Hallenbad und Sauna begeistern. Auch im Gastrobereich konnten wir problemlos alle Corona Hygiene Maßnahmen einhalten. Pünktlich zum Abendessen gab es starke Regenfälle, die bis Montagmorgen anhielten. Zwei Wanderführer wurden schön gewaschen, da sie nochmals eine kleine Tour auf die Kräuteralm unternahmen.Nach den Infos über den ersten Wandertag durch die Wanderführer betätigte sich Jürgen als Märchenerzähler und gab die SAGE über die Entstehung der Kundler Klamm, unserem nächsten Wanderziel, zum Besten.

Kundler-Klamm sehr tief (Montag 7.9.20)

Da das Wetter am Montagmorgen nicht recht mitspielen wollte überbrückten wir die Regenzeit mit einem Besuch des wirklich sehenswerten Tiroler Holzmuseums, wo wir in einer Führung sehr viel Wissenswertes über die Entstehung und den Aufbau des Museums, den „Holzweg“ in Auffach sowie den vielen ausgestellten Exponaten und den Geschichten dahinter zu hören bekamen.Gegen 12:00 Uhr hörte der Regen auf und wir konnten unsere erste Wanderung ohne das Nass von oben beginnen. Es wurde jedem rasch warm, als wir einen „kleinen Anstieg“ nach Bernau unternahmen um dann kilometerweit durch eine kleine Schlucht bis in die Kundler Klamm zu marschieren. Hier sahen wir das Haustier der „Wildschönau“, den speienden Drachen, zum ersten Mal. Da genügend Wasser in der Klamm war, machte uns der leichte Regenschauer nicht viel aus und wir konnten die gut gefüllte Klamm, die zusätzlich Zulauf von allen Seiten erhielt, genießen.Zur Überraschung vieler konnten wir den Wildschönauer Bummelzug zur Rückfahrt nutzen, die Reiseorganisation hatte in weiser Voraussicht vorgesorgt.In unserem Hotel wurden wir rasch wieder warm als wir unser 4-Gänge Menü serviert bekamen. Bei einem Glaserl Wein oder Flascherl Bier oder Hugo und Aperol verging die Zeit wie im Fluge.Nach den üblichen Infos der Wanderführer über den nächsten Wandertag erzählte uns unser Märchenerzähler Jürgen die SAGE über den Schatz am Schatzberg und gab uns eine Hausaufgabe mit.

Schatzberg (1964m) – Hausberg von Auffach (Dienstag 8.9.20)

Dienstag hatten die Wanderführer entgegen der vorherigen Wettervorhersage für strahlenden Sonnenschein gesorgt. Wir nutzten unsere Gästekarte um rund 1.000 Höhenmeter mit der Gondel auf den Schatzberg zu fahren. Hier hatten wir eine herrliche Aussicht vom Gipfelkreuz auf das Alpbachtal, auf das Kaisergebirge mit Hoher Salve und im Hintergrund das Inntal. Wir konnten die wogenden Nebelschwaden nach oben ziehen sehen, bis wir freie Blicke auf das fantastische Panorama hatten. In zwei Gruppen liefen wir Corona gerecht einen schönen Rundweg um den Schatzberg und ließen zwei Almen linksliegen obwohl der Durst schon groß war. An der Gipfelstation Schatzbergalm wurden die ersten Weizen und Schorlen und andere Getränke zu sich genommen. Die ersten Kaiserschmarrn, Marillenknödel und Riesen-Pommes wurden verzehrt.Ein kleiner Teil der Gruppe nutzte danach die Möglichkeit schwerelos ins Tal zu gelangen.

Die Genießertour lief dann von der Mittelstation in Serpentinen und schönen Pfaden über zwei neu gebaute Brückelchen, die durch einen Erdrutsch zerstört und bei der Vortour noch nicht fertiggestellt waren. Durch schöne Waldwege gelangten wir zu den Steiner Höfen und einem schönen Kapellchen. Hier genossen wir den herrlichen Rundumblick auf die Joelspitze und den Großen Beiln. Mit einem kleinen Schlenker ging es nochmals nach Auffach wo die Wanderer verschiedene Lokale auf Ihre frischen Getränke testete. Abends konnten wir wieder unser leckeres Abend-Menü genießen. Bei geselligem Kartenspiel und vielen guten Gesprächen über den Wandertag ließen wir den Tag ausklingen. Die Wanderführer gaben wie immer ausführliche Infos über den nächsten Wandertag und Jürgen erzählte uns die Sage über das seltsame Licht in der Auffacher Kirche.

Kräuterwanderung und Besichtigung Käsealm (Mittwoch 9.9.20)Mittwochs wurde ein „Ruhetag“ eingelegt.

Die Kutschfahrt konnte krankheitsbedingt nicht stattfinden und wir konnten einen kleinen steilen Verdauungsspaziergang unternehmen.Wir besuchten den Hintersalcherhof von Birgit Haas die uns mit ihrem Fachwissen über Kräuter begeisterte. Von den „EM“ über die Pflanzung und Ernte von Heilkräutern und Tees hörten wir gebannt zu. Eine kleine Teeverkostung und der Einkauf im Kräuter- und Salben-Laden verkürzte uns dieZeit für das nächste Tagesziel. Am Hotel angelangt empfing uns der lustige Busfahrer mit „herrlichen Witzen“ und fuhr uns zur Schönangeralm, was uns imNachhinein einen ganz schönen Anstieg ersparte. Vom weltbesten Käser Johann erhielten wir eine unvergleichliche Käsereiführung mit Kostproben. Der Dialekt und die Mimik von Johann waren einzigartig. Er war von unseren „Blondinen“ begeistert. Diese Alm ist der Stolz von 24 bäuerlichen Betrieben. Auf 680 Hektar Almgebiet und drei Almen verbringen rund 260 Tiere von Juni bis September ihren "Sommerurlaub". Täglich werden 2500 Liter Milch verarbeitet. In der Schaukäserei kann man Johann beobachten wie er mit viel Fingerspitzengefühl köstliche Spezialitäten wie den Bergkäse, Emmentaler, Camembert, Tilsiter oder Kräuterkäse herstellt. Die gesamte Produktion wird direkt vermarktet. Johann Schönauer hat übrigens bei der letzten "Käseolympiade" zweimal Gold und einmal Silber gewonnen! Nachdem wir denLaden leergekauft hatten besuchten wir die herrlich gelegene Kapelle oberhalb der Schönanger Alm mit einem fantastischen Blick über die Wildschönau und den Großen Beiln.Jetzt mussten wir uns aber stärken und Werner wollte nur einen kleinen Salat zu sich nehmen - der aber locker für 3 Personen gereicht hätte. Mit Kaiserschmarrn, dem ein oder anderen leckeren Marillen- oder Topfenstrudel und diversen Kaffees konnten wir es nun locker bergab angehen lassen.An der nächsten Bachbiegung stärkten wir uns an einem idyllischen Platz mit zwei guten Schnäpsen von Paul und von Waltraud und ließen die „Odenwälder Dankeslieder“ über das Tal erklingen.Hier trennte sich die Wanderschar in ein Survival-Team unter Führung von Stefan, Werner, Klaus-Peter und Antje. Diese suchten eine exotische Wegführung mit frischen Kuhfladen – Stacheldrahtzäunen – Bachüberquerungen durch Überspringen und steilem Abstieg bevor der Bach zur Klamm wurde um wieder gesund zur restlichen Truppe aufzuschließen. Jetzt wurde uns langsam klar wie weit die Schönangeralm doch von unserem Hotel entfernt ist. Unser Routinier Bernd zeigt uns einen straßenfreien Weg, beidem dann unsere Lambada-Fähigkeiten getestet wurden, weil wir im Pferdestall nicht mehr weiterkonnten. Im Hotel wurden wir wieder einmal von unserer Hausherrin Margit mit einem VW-Schnaps überrascht und die Weizenbiere, Pils und Aperol-Spritz verdampften in der Mittagsglut der Sonne. Der ein oder andere Wanderer nutzte auch die tolle Sauna und das große Schwimmbad zur Erfrischung. Pünktlich um 18 Uhr stand die Meute wieder hungrig im Speisesaal bereit um sich wieder lecker verköstigen zu lassen. Nach der Ansprache für den nächsten Tag gab Jürgen wieder eine Wildschönäuer Sage zum Rosskopf und dem „Halsgatterl“ zum Besten. Danachkonnte ein Teil der Teilnehmer nicht mehr einschlafen. Wir konnten mit unserer Wanderstärke und unserem ausgeprägten Durst die Wirtsleute begeistern und ein gutes Werk tun für den Aufbau des Bruttoinlandsprodukts inder Wildschönau.

Markbachjoch und Rosskopf-Runde mit Gipfelkreuz (Donnerstag, 10.9.20)

Donnerstag wurde uns der Aufstieg mit der Gondel erleichtert (rund 700 Hm gespart). Mit unseren PKW fuhren wir zur Talstation der Markbachjochbahn in Niederau und fuhren mit der Bahn auf das Markbachjoch. Hier ist ein Eldorado für Drachenflieger und auch Tandemsprünge waren möglich. Nachdem wir den herrlichen Ausblick auf das Kaisergebirge, das Inntal und später auch das Alpbachtal genossen hatten teilten wir uns dann auf in eine Genießer-Tour und in eine sportliche Tour. Wanderführerin Sabine und Gudrun führten rund 13 Wanderfreunde rund um den Roßkopf über die Rosskopfhütte und die Käsealm bis zur Rübezahlhütte. Die Sporttour (der Name kommt von „leichten“ Anstiegen auf Skipisten) durfte ihre Wadeln stärken. Nach dem ersten knackigen Anstieg neben der Skipiste auf das Lahnerköpfl bis zum Halsgatterl freuten sich alle auf die kleine Pause an der wunderschönen Kapelle. Hier wurden wir mit Glockenklang begrüßt. (Glöckner Bernd war da).Jetzt durften wir nochmals zeigen, dass wir den nächsten Anstieg auf den Rosskopf gut meistern können.Am Gipfelkreuz wurden wir von Wanderführer Jürgen und Stefan mit einem herzlichen Berg-Heil abgeklatscht und der Eintrag ins Gipfelbuch erfolgte und der Höhenschnaps schmeckte nochmals so gut. Der Abstieg war beschwerlich aber auf schönen Pfaden kamen wir gut voran. Überraschenderweise trafen beide Gruppen inmitten einer Kuh-Zusammenkunft aufeinander. Dies wurde mit einem Begrüssungsschnapserl ausgiebig gefeiert. Die Genießer-Tour hatte aber ein Gatterl so präpariert, dass wir nicht mehr weiterkamen. Unser erfahrener Berg-Bauer Werner konnte das Problem aber schnell lösen, sodass wir weiter zur Rosskopfhütte laufen konnten.Auf der Rübezahl-Alm kamen dann beide Touren wieder zusammen um nochmals die schöne Kaiser-Aussicht zu genießen.Die Bergabfahrt genossen wir wieder gemeinsam.Nach dem Abendessen und den obligatorischen Infos der Wanderführer zum nächsten Tag wartete die ganze Gruppe schon gespannt auf die nächste SAGE von Märchenerzähler Jürgen, der diesmal vom „Krönlein der Natter“ erzählte. Auch Reinhard konnte wieder gut einschlafen.

Zwecklwirt über Roggenboden und Oberau (Freitag, 11.09.20)

Freitags liefen wir an der Wildschönauer Ache entlang und erreichten über einen respektablen Anstieg den Roggenboden. Weiter ging es dann über einen Waldrandweg mit schönen Aussichten auf Oberau und weiter bis zur Reich ausgestatten Kirche in Oberau und von hier weiter auf dem Franziskusweg bis zum Hotel Alpenhof. Hier war dann auf der Terrasse Zeit für eine ausgiebige Mittagsrast. Nach der Schaffung einer Grundlage für das nächste Etappenziel wurden wir mit der Bummelbahn abgeholt und über abenteuerliche Wege zum hoch gelegenen Zwecklwirt gebracht. Unterwegs erzählte uns unser Lokführer Bartholomäus noch allerlei Wissenswertes über die Wildschönau.Beim Zwecklwirt wurden wir schon erwartet und genossen die Schnapsprobe mit verschiedenen Edelbränden, Speckbrot und vielen Informationen von Schnapsbrenner Sigi unter freiem Himmel bei wunderschönem Wetter inmittender herrlichen Bergwelt. Nach Besichtigung der Destille und Kauf von jeder Menge „hochprozentigem“ brachte uns der Bummelzug zur Freude aller wiederin unser Quartier in Auffach.Hier wurden wir wieder sehr gut bewirtet, unter anderem auch wieder mit einem „VW-Schnaps“, danach erzählte uns auf vielfachen Wunsch Märchenerzähler Jürgen noch die SAGE von der unterirdischen Mühle am Lämpersberg.

Für die schöne Wanderwoche bedankten sich vom Vorstand Reinhard Heckler und von den Wanderfreunden Klaus-Peter Franz:  Dies war eine der schönsten Wanderwochen die der OWK Otzberg in den letzten Jahren ausgerichtet hatte. Wunderschöne abwechslungsreiche Wandertouren gespickt mit diversen Highlights wie das Holzmuseum, Käsealmführung mit Johann, Kräuterführung  auf dem Hintersalcherhof mit Frau Haas  und der Edelbrandprobe auf 1.200 m Höhe auf dem Zweckl-Hof mit Siggi und anschliessender Bummelzugfahrt.

Die Wanderführer Jürgen Hofmann und Sabine Ulitzsch und Gudrun und Stefan Waldmann hatten sich ein abwechslungsreiches und informatives Programm für die 6 Tage ausgedacht und wurden von den Wanderfreunden mit großem Applaus bedacht. Diese bedankten sich für die tolle Disziplin und Moral und die Pünktlichkeit und Trinkfestigkeit zu allen Anlässen. Alle Wanderungen verliefen ohne Zwischenfälle oder Verletzungen und waren sehr harmonisch bis zum letzten Tage. Auch ein herzliches Dankeschön an unsere Wirtsleute die Fam. Harringer die uns herzlich bewirteten und uns einen schönen Aufenthalt bescherten.

Am nächsten Tage brachen die meisten Teilnehmer nach dem Frühstück auf und kamen alle wohlbehalten mit dem eigenen Pkw  nach einer rund 600 km langen Strecke unfallfrei zuhause an.

Die Teilnehmer freuen sich schon auf die nächste Tour im Jahre 2021 hoffentlich „Coronafrei“.

Frisch Auf

Die Wanderführer

Wanderbericht Wildschönau Haus Am Wildbach

anbei Bericht für die Wanderwoche zum Öffnen per PDF

30.08.20 Drei-Wein-Lagen Wanderung mit Überraschungen

Anspruchsvolle Drei-Weinlagen-Wanderung von Lengfeld über Groß-Umstadt nach Klein-Umstadt

38 Wanderinnen und Wanderer trafen sich am Sonntag, den 30. August zur Drei-Weinlagen-Wanderung auf dem Parkplatz Dreispitz in Lengfeld. Bevor es pünktlich um 10:00 Uhr unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln in zwei getrennten Gruppen und bei trüben, aber trockenem Wetter, losging gab es von unserem Wanderfreund Jochen Lux ein Stück selbstgebackenen Zwetschgenkuchen zur Stärkung.

Unser Weg führte uns auf verschlungenen Pfaden an der Haxenmühle vorbei zu unserem ersten Etappenziel, der Weinlage „Herrenberg“ auf dem Eselsberg. Hier konnten die Wanderinnen und Wanderer – entsprechend der Weinlage – ein Gläschen „Müller Thurgau“ probieren.

Weiter ging es bergauf und bergab Richtung Farmerhaus, am Wasserwerk vorbei und nach überqueren der Raibacher Straße steil bergauf in die Weinlage „Steingerück“, wo ein „Johanniter“ verkostet werden konnte.

Der weitere Weg führte uns schließlich in die Weinlage „Stachelberg“ oberhalb von Klein-Umstadt, wo zum Abschluss an der Wendelinuskapelle ein „Weißer Burgunder“ ausgeschenkt wurde.

Der abschließende kurze Weg zur Bushaltestelle in Klein-Umstadt, die zur Freude der WanderführerInnen planmäßig vor Abfahrt des Busses um 14:40 Uhr erreicht wurde, stellte dann keine große Herausforderung mehr dar. Auf den zurückgelegten ca. 12 Km und ca. 300 Höhenmetern gab es einiges Wissenswertes über die besuchten Weinlagen und den dort angebauten Wein zu hören so dass auch die Wissbegierigen zufrieden gestellt werden konnten.

Der Abschluss fand nach der Ankunft in Lengfeld – bei immer noch trockenem Wetter – auf der Terrasse des Dreispitz statt. Den WanderführerInnen wurde herzlich für den abwechslungsreichen völlig anderen Streckenverlauf mit Wein-Überraschungen und anspruchsvoller Wegführung vom 1. Vors. Volker Specht gedankt.

Es grüßen die WanderführerInnen Christine Girschick, Reinhard Heckler sowie Renate und Jürgen Hofmann mit einem fröhlichen Frischauf.

Die nächste Wanderung führt uns am 27.09.2020

auf den 7-Hügelsteig bei Darmstadt.

 

Der OWK Otzberg wandert nach einer Corona bedingten Pause wieder.

Eine Wandergruppe beim Anstieg vor Hassenroth

 

26 Wanderinnen und Wanderer trafen sich nach einer fast 5 Monate langen Corona bedingten Wanderpause zur nächsten Wanderung. Am 26.Juli ging es vom Bahnhof in Lengfeld unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln mit dem Zug nach Mümling-Grumbach. Hier begrüßte der Wanderführer und 1. Vorsitzende Volker Specht die Wanderer, besonders aber Birgit und Wolfgang König vom Hering die zum 1. Mal bei einer Wanderung dabei waren. Bei gutem Wetter ging es in kleinen Gruppen von Mümling-Grumbach über Ober-Kinzig zur Haselburg zur Mittagspause. Kaum angekommen, verdunkelte sich der Himmel und es fing an zu regnen. Zum Glück fanden alle Wanderer unter Bäumen und dem Dach des Informationsstandes ein trockenes Plätzchen. Nach einer viertel Stunde riss der Himmel wieder auf und der blaue Himmel kam zurück. Nach der Pause ging es durch Hassenroth auf den Hering zum Sportheim. Am Biergarten des SV 49 konnten sich die Wanderer mit Flaschenbier, Grillwurst und Hamburger den Hunger und Durst stillen. Nach der Stärkung ging es dann zurück nach Lengfeld. Die Wanderer freuen sich, dass die Wanderpause endlich vorbei ist und fiebern schon der nächsten Wanderung, die für den 30. August geplant ist entgegen.

Höhenwanderung auf dem R6 um Reichelsheim nach Laudenau

Wanderer der A-Tour vor der Irrbachsquelle bei Unter-Ostern

„Reichelsheimer Höhenwanderung“

A-Tour 15 km - B-Tour 8 km Streckenlänge

Auf die sportliche Tour begaben sich 15 Wanderer darunter 4 Gäste vom OWK Eberstadt und ein Gast vom OWK Reichelsheim. Bei anfänglich schönem Wetter wurde in Reichelsheim am Parkplatz Teufelsberg gestartet. Ein erster toller Ausblick auf Schloss Reichenberg und auf Reichelsheim liess uns den ersten kurzen und steilen Anstieg vergessen. Nach knapp einer Stunde erreichten wir die Irrbachquelle wo wir eine Erfrischung nahmen. Es ging auf schönen Pfaden weiter hoch hinaus und hier hatten wir einen herrlichen Blick auf die "Weisse Rübe" unser Wahrzeichen auf dem Otzberg. Danach ging es steil abwärts und wir konnten ein Rudel Rehe aus der Nähe sehen. Mehrere vom Sturm umgestürzte Bäume säumten unseren Weg und wir mussten teils unter den Staemmen  durch und über die Bäume steigen. Wir hatten einen schönen Blick auf das Ostertal und das Lärmfeuer. Dann liefen wir ein Stück auf dem Nibelungensteig zum höchsten Punkt mit 476 höhenmeter auf dem ...

Dann erfolgte ein heftiger Abstieg zum Gumpener Kreuz wo die A-Tour ihre Mittagsrast einlegte. Über dem Kamm am Kreuz erwischte uns ein heftiger Winterregen, dem wir dann im nahen Wald entkamen. Auf engen Pfaden stiegen wir dann Lindenfels entgegen. 

Die Wanderung dauerte rund 5,5 Stunden und es wurden rund 700 Höhenmeter bewältigt.

 

Die B-Tour startete mit 29 Wanderern am Gumpener Kreuz. Von hier an liefen beide Gruppen die gleiche Strecke. Die Tour betrug rund 8 km und gute 300 Höhenmeter die doch recht anspruchsvoll waren. An der oberen Berghütte trafen beide Gruppen zusammen und es gab den ersehnten Gipfelschnaps des OWK Otzberg.

Ein kleiner Anstieg zum Bismarckturm erfolgte, dieser war leider nicht zu besteigen wegen Sicherungsmaßnahmen. Von hier an ging es stetig bergab mit tollen Ausblicken auf die Lindenfelser Burgruine und in das Gersprenztal mit Aussicht auf Schloss Reichenberg und zurück zum Gumpener Kreuz. Der Abschluss fand dann in der schönen  Gaststätte zum „Laudenauer Tal“ statt wo wir sehr freundlich und lecker bewirtet wurden.

Von hier aus wurde der Rücktransport mit eigenen PKW gestartet und die Wanderer kehrten zufrieden gegen 17 Uhr zuhause ein. Volker Specht dankte den Wanderführern Christine Gierschick und Reinhold Heckler und Gudrun und Stefan Waldmann für die tolle Strecke und die schöne Wanderung auf dem R6. Den Gästen vom OWK Eberstadt und OWK Reichelsheim hat es auch gut gefallen. Gäste sind wie immer herzlich auf unseren Wanderungen willkommen. 

 

Wanderung um Mümling Crumbach

Bericht folgt noch