Wanderung im Binger Wald "Durch Schluchten zu phantastischen Ausblicken"

Die Ortsgruppe des OWK Otzberg wanderte am 30.Juni 2019 im BINGER WALD, unter dem Motto „Durch Schluchtenzu phantastischen Ausblicken“.

Hochsommerliche Temperaturen - in der Nähe bei Bad Kreuznach wurde mit 39,3° eine Junirekordtemperatur gemessen!- hielten 42 eifrige Wanderer nicht von einer Wanderung ab und wurden belohnt . Zwar wurde hitzebedingt auf die Begehung der KREUZBACHKLAMM mit ihrem Höhenunterschied von gut 250 Höhenmetern verzichtet,aber auf den restlichen 10 km der Tour erwartete die Wanderschar dennoch eine erlebnisreiche und aussichtsreiche Wanderstrecke mit so manchem Highlight.

Nach der Busanfahrt nach WALD-ALGESHEIM, hoch über BINGERBRÜCK gelegen, startete die Tour mit einer Durchwanderung der STECKE-SCHLÄÄFER-KLAMM; mit Steckeschlääfer werden im Hunsrück Wanderer bezeichnet, da sie beim Wandern immer ihre Stöcke hinter sich her schleifen! 64 in Bäume geschnitzte Holzgrimassen verfolgten unseren Abstieg über zahlreiche Holzbrücken durch die noch morgenkühle Klamm. Weiter ging es durch das romantische MORGENBACHTAL und einem knackigen Aufstieg zur Mittagsraststelle, dem SCHWEIZER HAUS. Um 1840 ließ es der Prinz von Preußen im Zuge des Wiederaufbaus von BURG RHEINSTEIN als Gästehaus von Schweizer Arbeitern im damaligen Zeitgeist in Blockhausform errichten. Hier öffnete sich der Gruppe ein phantastischer Panoramablick auf das Weltkulturerbe Mittelrhein. Über den DAMIANSKOPF, mit Blick auf das BINGER LOCH und MÄUSETURM, ging es zum FORSTHAUS HEILIG-KREUZ. Diesesgeht auf eine Eremitage zurück, die 1771 „Heilig-Creutz“ genannt wurde. Ein Bürger aus Weiler bei Bingen errichtete im Wald eine Kapelle, in der er das Kreuz Christi verehrte. Die Einsiedelei lag unterhalb der heutigen Waldgaststätte im Tal des Baches, der Heiligkreuzbach hieß. Bis 1791 lebte dort ein Eremit. Weil der Platz auf Dauer zu feucht war, wurde 1865 an heutiger Stelle ein Forsthaus errichtet, das auch uns bestens zur Rast  einlud. Über einen Walderlebnispfad mit auf dem Kopf stehenden Bäumen, der längsten Holzkugelbahn der Welt mitten im Wald und einer schaukligen HÄNGESEILBRÜCKE, die einen Hauch Himalaya vermittelte, gelangten die Wanderer zur VILLA RUSTICA. Bei diese Ausgrabungsstelle waren die freigelegten Teile eines ehemaligen römischen Gutshofes zu besichtigen.

In einem Weingut, dem Landgasthof HILDEGARDISHOF in BINGEN-BÜDESHEIM fand dann der gemeinsame Abschluss des Wandertages statt.

Neben gutem Essen und gekühlten Getränken wartete dieses Weingut mit einem weiteren richtigen Kleinod auf; im Keller waren geschnitzte Holzfässer zu besichtigen, die auf ihrer Vorderseite Stars und Größen der Mainzer Fastnacht zeigten. Auch den Weinprobierraum fanden die Wanderer des OWK wie immer sehr zielgerichtet und schnell und nutzten ihn dann auch reichlich.

Gegen 19.00 Uhr, wie angekündigt, traf die Gruppe wieder in Otzberg ein.

Mit einem Dank an die Wanderführer dieser sehr schönen Tour, Gudrun und Stefan Waldmann, Volker Specht und Franz-R. Delzeit endete die Juni-Wanderung.

FAZIT

Als ganz Deutschland über Hitze flucht,

beging der OWK manch kühle Schlucht.

Selbst als der Wettergott schickt noch so große Heizer aus,

im Schatten fühlte man sich wohl am Schweizer-Haus.

Und wurde der Getränkevorrat dann doch mal leer;

er wurde aufgetankt am Forsthaus Heilig-Kreuz, was willst Du mehr.

Beim Abschluss dann, bei Weinschorlen im Hildegardishof,

da fanden alle, diese Wanderung bei großer Hitze, die war gar nicht doof.

Hauptsächlich, und da wurd‘ man sich einig schnell,

weil stets das richt’ge Gasthaus wurd‘ zur Einkehrquell!

 

33. Int. Wandertage Otzberg-Hering

13 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde des OWK Otzberg treffen sich am Samstag den 22. Juni 2019 um 10 Uhr auf dem Sportplatz in Hering  um an den 33. Int. Wandertagen der Wandervögel Hering 1989 e.V. teilzunehmen. Von den  ausgeschilderten Strecken wurde bei sonnigem Wetter die 10 km lange Route in Angriff genommen. Die Strecke war bestens ausgeschildert und führte überwiegen auf schönen Wanderwegen durch den Wald. Nach 2 ½ Stunden waren alle wieder zurück am Sportheim und konnten sich mit den angebotenen Speisen und Getränken von der schönen Wanderung erholen.

Radtour zum „Bayerischen Biergarten“

9 Radler sind am Samstag, den 15. Juni 2019 zu einer Radtour nach Darmstadt in den Bayerischen Biergarten aufgebrochen.

Treffpunkt war um 10:30 Uhr der Parkplatz „Dreispitz“ in Lengfeld. Die Tour wurde von Gerhard Vortriede geführt und ging über Habitzheim, Groß-Zimmern dann durch den Wald Richtung Messel bis zum ehemaligen Gasthaus Schnecken Schröder. Von dort auf dem Radweg entlang der Dieburger Straße bis zum Oberwaldhaus und durch die Fasanerie zum Bürgerpark Nord in die Kastanienallee zum Bayerischen Biergarten.

 Die über 80 Kastanienbäume und die schöne Biergartenbestuhlung sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Bei einem original bayerischen Bier und Speisen konnten wir uns wieder stärken und fit  für die Rückfahrt machen.

Die Sonne schien inzwischen wieder kräftig, so dass wir auf dem Rückweg noch eine Pause zum Eis schlecken in Habitzheim einlegen konnten. Alle Radler fanden die Radtour sehr gelungen und freuen sich schon auf die nächste.

Otzberger Rundweg 1

 

Am 14 Mai, dem Tag des Wanderns, wurde vom OWK Otzberg mit 30 Wanderern der neu ausgeschilderte Otzberger Rundweg eingeweiht.  Am alten Rathaus hat der Vorsitzende des OWK Otzberg Volker Specht und der Vorsitzende des Odenwaldklubs Karl Ohlemüller den Wanderern an Hand einer Karte den Rundweg erklärt. Bürgermeister Matthias Weber war auch anwesend und richtete Grußworte an die Wanderer und bedankte sich für die geleistete Arbeit der Ausschilderung des ersten Otzberger Rundweges. Für alle, die nicht mit dabei waren und auch auf dem Weg wandern wollen, folgt hier die Beschreibung.

Wir beginnen am Bahnhof der Odenwaldbahn in Lengfeld und biegen am Bahnübergang nach links in die Habitzheimer Straße ein und folgen der Markierung in die Bahnhofstraße und weiter in die Bismarckstraße bis zum alten Rathaus. Davor biegen wir nach rechts ab auf die Straße „In der Hohl“ ins freie Feld. Am Ende des Weges liegt vor uns die Bundenmühle. Sie war in den Jahren 1983 -1994 einer der Schauplätze der Fernsehsendung „Die Drombuschs“. Heute ist die Mühle baufällig und für Besucher gesperrt. An der Heydenmühle vorbei erreichen wir Nieder-Klingen. In die Straße „Steingärten“ biegen wir nach links ein und dann nach rechts in die „Lengfelder Straße“, der wir an der Kirche und am alten Fachwerk-Rathaus vorbei bis zur nächsten Kreuzung folgen.

Ab dieser Stelle biegt nach links die insgesamt 11 km lange  Abkürzung mit der gleichen Markierung hinauf zum Otzberg ab.

Wer die 14 km lange Strecke wandern möchte, folgt der Markierung geradeaus weiter nach Ober-Klingen. An der Friedhofsmauer geht es weiter auf dem Malheckenweg. Am Spielplatz überqueren wir die Hubertusstraße und wandern zwischen den Häusern weiter bis zum anderen Ende der Hubertusstraße.

Wir gehen einige Meter nach links und biegen am letzten Haus nach rechts ab in den Wald. Nach 350 m, an der nächsten Wegkreuzung im Wald, folgen wir der Markierung bergan nach links bis zum Aspenhof.

In Hering biegen wir links in die Straße „Im Finkenhhäuschen“, oben an der alten Schule nach rechts und gleich, an der nächsten Kreuzung, stehen vor den Basaltsäulen des vor ca. 25 Millionen Jahren ausgebrochenen Vulkans.
Der Burgweg führt uns hinauf zur Veste Otzberg. Links im Torhaus befindet sich der in den Basalt geschlagene 80 m tiefe Brunnen. Der Innenhof wird beherrscht von dem runden Bergfried, rechts steht das Kommandantenhaus. Von der Burgmauer aus haben wir einen herrlichen Ausblick und  im ehemaligen Palas ist das Heimatmuseum untergebracht.

Durch das Burgtor folgen wir der Markierung auf dem Burgweg rechts hinunter, an der Kirche, dem alten Rathaus und dem Backhaus vorbei zur Odenwaldstraße, der wir nach rechts folgen. Bald kommt rechts wieder unsere Markierung.
Am Ende der Odenwaldstraße gegenüber des Restaurants „La Trattoria“ biegen wir am Wegweiser links ab zum Weiler Zipfen. Hier wurde am 8. Januar 1882 im Gasthaus Becker der Beschluss zur Gründung des „Odenwälder Höhenclubs“ gefasst. Gegenüber, an der Haltestelle, wandern wir auf der alten Landstraße durch die Obstbaumallee zurück nach Lengfeld zum Bahnhof.

Tapfere Recken und Edle Jungfräuleins auf dem Knoden

Vom 26.April bis 28. April ging unser Wanderwochenende im Klubheim des Odenwaldklubs auf um und über den Knoden.

Diemal ging die Tour ganz anders los als bisher. Am Lengfelder Bahnhof ging es frühmorgens mit dem Zug bis nach Darmstadt-Nordbahnhof. Insgesamt 13 Edle Jungfräuleins und Tapfere Recken wagten die wunderschöne Burgentour. Hier stärkten sich die ersten Teilnehmer bereits mit Darmstäder Gerstensaft um nicht  unterhopft mit der Strassenbahn zu fahren. Beim Merck fuhren wir mit der Tram bis nach Alsbach-Hähnlein, zur Endhaltestelle "Am Hinkelstein"  .

Hier hatten wir den ersten "leichten Anstieg" zum Alsbacher Schloss, das eine Besichtigung wert ist. Ein toller Innenhof und ein mächtiger Aussichtsturm erlauben bei schönem Wetter eine herrliche Rundumsicht in die Rheinebene, Bergstrasse und auf den Melibokus.

Alsbacher Schloss : Burg Bickenbach wurde etwa um 1235 von den Herren von Bickenbach auf der 257 m hohen Anhöhe über dem Dorf Alsbach, erbaut. Der Einfluss von den Otzbergern reichte bis hierher. Der Ulner von Dieburg (der das Fechenbacher Schloss in Dieburg besass und Bürgermeister von Otzberg war Miterbe der Burg im 14. Jahrhundert. Später war der Burgkommandant Hans Gans von Otzberg, dieser ließ es auf einen Sturm auf die Burg nicht ankommen und übergab dem Landgrafen am 9. Juni 1504 die Schlüssel der Burg. Danach ging die Burg in den Besitz der Grafen zu Erbach und Bickenbach. Im Jahre 1577 übernahm der Landgraf Georg I.  von Hessen-Darmstadt die Burg.

Den Melibokus ließen wir links liegen und liefen rund 6 km auf sehr "Komoden Wegen" dem Auerbach Schloss entgegen. Hier hatten wir eine seltene Begegnung mit einem wunderschönen Feuer-Salamander. 

Im Rittersaal des Auerbacher Schlosses konnten wir eine kleine Mittagsrast einlegen, bevor es dann steil abwärts auf schönen Pfaden bis zum Fürstenlager nach Bensheim ging. Bis hierher wurden rund 11 km zurückgelegt und die B-Tour startete dann im Fürstenlager durch. Dies war wörtlich zu nehmen denn es ging vorerst nur noch stetig bergauf.

Das Fürstenlager Auerbach  ist die um 1790 errichtete, ehemalige Sommerresidenz der Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt in Bensheim-Auerbach an der Bergstraße. Er untersteht der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten des Landes Hessen.

In dem etwa 46 Hektar großen, rund um einen Mineralbrunnen angelegten Park befinden sich herrschaftliche Häuser, Denkmäler und Gartentempel sowie eine Reihe von Hofgebäuden, die in der Form eines traditionellen Dorfes angeordnet sind. Der Park selbst gehört zu den frühen englischen Gärten in Deutschland. Er ist in die hügelige Landschaft eingebettet und beherbergt unter anderem 50 exotische Bäume und Sträucher, darunter einen der ältesten Riesenmammutbäume Deutschlands. Hier hat der Gesamtodenwaldklub seinen Sitz und die Geschäftsstelle. 

Bei herrlichen Ausblicken auf die Bergstrasse und den Odenwald ging es dann in Elmshausen erstmals wieder abwärts. Hier bekam unser Bernd „ein Ständchen zum 75. Geburtstag“ dargeboten. Auf schönen Wegen und Pfaden lies uns der Wettergott nicht im Stich und wir erreichten nach insgesamt 22 Kilometern und rund 850 Höhenmeter unser Ziel. Der letzte Anstieg auf den Knoden hatte es in sich und jeder war froh, als wir das Wanderheim auf dem Knoden erreichte. Hier wartete bereits unser 1. Vorsitzender Volker Specht mit kühlen Getränken auf uns. Gemeinsam wurden Steaks und Würstchen gegrillt und in geselliger Runde der Geburtstag unseres Wanderfreundes Bernd Krämer gefeiert. Bei  Bier und Wein klang  der Abend in harmonischer Runde aus.

 

27. April 2019

 

Am Samstag liefen wir mit rund 20 Wanderern eine schöne Rundtour von Knoden aus über den Krehberg (mit 575m höchster Berg unserer Tour) mit Abstieg  nach Erlenbach und  Besuch im Tierpark. Hier hatte der Wettergott bei unserer Besichtigung mit der tollen Hanglage und vielen Tieren ein Einsehen. Danach stärkten wir uns beim „Uhren-Schorsch“. Hier gab es beeindruckende SPATEN-Teller und über den Tellerrand reichende Odenwalder Spezialitäten. Hier konnten wir Kraft tanken für den langandauernden anschliessenden Anstieg. Damit wir nicht so schwitzen mussten, öffnete Petrus alle Schleusen und wir konnten die Schwachstellen unserer Allwetterkleidung ausgiebig testen. Selbst ein Unterstellen im Wald nutzte wenig.
Anschließend liefen wir über schöne Pfade und gleichmäßige Anstiege zum Klubheim des OWK über insgesamt 12 km und ca. 380 Höhenmeter zurück.

 

Die Wanderführer Gudrun und Stefan Waldmann mit Reinhard Heckler erwärmten uns mit dem leckeren selbstgemachten „Uhren-Schorsch-Schnaps“ und Volkers Odenwaldklub-Tropfen und mit Sekt und Bier. In geselliger Runde gab es dann noch „Eis-Hagel-Steaks“  und Würstchen aus Otzberger Fabrikation. Mit lustigen Spielen und vielen Erzählungen liessen wir den Abend spät ausklingen und konnten die 20 Doppelbetten in dem gemütlichen Holzhaus geniessen.

28. April 2019

Mit einem leckeren selbstgemachten Frühstück startete der Tag wieder hervorragend. Einen herzlichen Dank an alle die bei der Zubereitung und den Küchendiensten halfen. Ausserdem ein grosses Lob an Volker für die köstliche Bewirtung und die gute Logistik inklusive Einkauf. Es hat an nichts gefehlt. Das Haus wurde noch gereinigt und wir konnten noch die letzte Wanderrunde in Angriff nehmen.

Die Wanderführer hatten ein Einsehen und liefen idyllische Wege über den Knodener Kopf mit vielen Schleifen über das Schannenbacher Felsenmeer. Rauschende Bäche und schöne Felsformationen liessen uns bei relativ gutem Wetter die tollen Aussichten geniessen. Nach kurzer Rast am tiefsten Punkt der Tour, gab es noch einen knackigen Anstieg mit insgesamt 350 Höhenmetern und lockeren 8,5 km bis wir unser Lokal in Schannenbach erreichten. Hier wurden wir ebenfalls gut bewirtet und liessen den Tag gegen 14.30 Uhr ausklingen. Gesund und wohlbehalten fuhren wir mit den PKW- s wieder durch das hügelige Fischbachtal nach Hause. 

Ein Dank an alle Teilnehmer für die tolle Zusammenarbeit und den guten Zusammenhalt auf engstem Raum. Ein herzliches Dankeschön an die Wanderführer für die schönen Touren. 

„Frisch auf“ es grüßt der Vorstand

 

 

 

TRAM nach Alsbach. Schnelle 6.

Alsbacher Schloss mit den Wanderern der A-Tour.

FEUER-Salamander

Auerbacher Schloss mit bekannter FICHTE auf der Mauer

Harter Anstieg zum "Gordischen Knoden"

Auf dem BLÜTENWEG von SCHRIESHEIM nach HEIDELBERG

Wanderer vor der Tiefburg in Handschuhsheim

 

Am 14.April 2019 wanderten 40 Wanderinnen und Wanderer des OWK Otzberg auf dem Blütenweg an der BADISCHEN WEINSTRASSE von SCHRIESHEIM nach HEIDELBERG.

Alles was bezeichnend ist  für diesen Teil der Bergstraße, weitgeschwungene Ferne über Städte und Dörfer bis zur Haardt und die Nähe der Abwechslung von Wäldern, Gärten, Feldern, Weinbergen und gepflegten Orten, konnte die Gruppe an diesem kalten aber trockenen Frühjahrssonntag erleben.

SCHRIESHEIM mit seiner Ruine der STRAHLENBURG, in der Heinrich von Kleist sein Ritter-Stück, das „ Käthchen von Heilbronn“ spielen ließ, bildete den Auftakt der Wanderung. Auf dem Streckenabschnitt nach Dossenheimkonnte man sich an verschiedenen Ständen über Natur und Landschaft sowie regionale Produkte der Bergstraße informieren, denn auf diesem Streckenabschnitt fand an diesem Sonntag das alljährliche Blütenwegsfest statt. Diszipliniert, keiner aus der Wandergruppe blieb an einem der zahlreichen Wein- oder Schnapsstände hängen!, wurde DOSSENHEIM erreicht.

Hierbei handelt es sich um ein beschauliches, ländliches Städtchen, das ob seiner Nähe zu Heidelberg schon oftmals unter Kriegswirren zu leiden hatte. So sorgten Kaiserliche, Schweden, Pfälzer und Franzosen dafür, dass das Städtchen seit dem 15. Jahrhundert bis 1800 in jedem Jahrhundert einmal abgebrannt ist.

Im nächsten erwanderten Städtchen, HANDSCHUHSHEIM, dem Obst- und Gemüse-garten Heidelbergs, hielt die Wandergruppe vor der TIEFBURG, in der Nähe der Friedenskirche mit ihrer imposanten Orgel, ihre Mittagsrast ab. Die Tiefburg, das einzige Wasserschloss an der Bergstraße, war Sitz der Ritter von Handschuhsheim, die hohe Ämter am kurfürstlichen Schloss in Heidelberg innehatten. Nach 1600, der letzte Nachkomme der Handschuhsheimer war in einem Duell in der Silvesternacht erstochen worden, ging der Besitz an die Freiherren von Helmstatt über, die dann das Schloss über 300 Jahre lang von Generation zu Generation weitergaben. Dabei wurde es sowohl im Dreißigjährigen Krieg als auch im Pfälzer Erbfolgekrieg schwer beschädigt. Erst von 1911 bis 1913 wurde es wieder so aufgebaut, wie man die Anlage heute sieht. 1950 verkaufte Graf Bleichard von Helmstatt das Schloss an die Stadt Heidelberg. Heute steht es dem Stadtteilverein Handschuhsheim zur Nutzung zur Verfügung.

Durch das idyllische MÜHLENTAL gelangt die Gruppe über den ZOLLSTOCK, mit dem schönsten Blick auf Heidelberg mit seinem imposanten Schloss, auf den HEILIGENBERG. Er bildete mit 444m den höchsten Punkt der Wanderung. Dieser Berg wurde bereits im 5. Jahrhundert vor Christus von Kelten besiedelt, diente danach den Römern als Kultstätte (Merkurtempel), bevor unter den Franken die Abtei Lorsch erst das MICHAELISKLOSTER und etwas weiter unten noch das STEPHANSKLOSTER errichteten. Vorbei an den Ruinen dieser Klöster und einer sich ebenfalls dort befindlichen, von den Nationalsozialisten von 1934/35 errichteten riesigen THINGSTÄTTE –an der Eröffnungskundgebung mit Joseph Göbbels nahmen 20 000 Menschen teil – gelangt man über das HEIDENLOCH – 56m tief, vermutlich als Kultstätte von den Kelten angelegt- , die BISMARCKSÄULE auf den PHILOSOPHENWEG.

Schönster Sonnenschein, mit traumhaften Blicken von oben auf die Altstadt, begleitete die Gruppe auf ihrem Schlussabschnitt nach HEIDELBERG. Ein letztes Mal waren auf den 80 Höhenmetern des abwärts führenden SCHLANGENWEGES Bänder und Muskeln an Knien und Gelenken gefordert, bevor beim Abschluss in der WOINEMER HAUSBRAUEREI ganz andere Bänder und Gelenke strapaziert wurden!

Auf dieser wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderung hatte die A1-Gruppe ca 17 km, bei gut 550 Höhenmetern, und die A2-Gruppe 12 km, bei knapp 400 Höhenmetern, zurückgelegt.

Mit einem Dank an die Wanderführung mit Winfried Funk, Jürgen Hofmann, Volker Specht sowie Liesel und Franz-R. Delzeit , die Eier vom Palmhas und die flüssige Nahrung mundeten bestens!, schloss die Wanderwartin Gudrun Waldmann-Gros diesen herrlichen Wandertag ab.  

Wanderehrung 2019

Otzberger vor Ihrem Wahrzeichen der "Weissen Rübe"

Zur Wanderehrung hatte die Ortsgruppe Otzberg des Odenwaldklubs
in diesem Jahr in das Sportheim des SV 49 Hering eingeladen. Im
Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand die Ehrung verdienter
Wanderfreundinnen und -freunde für das Jahr 2018. Diejenigen,
die zum fünften Mal mit der entsprechenden Punktzahl geehrt
wurden, bekamen auf Wunsch statt eines Buches einen kräftigen
Wanderstock. Es waren Reinhard Heckler (3. von rechts), Klaus-
Peter Franz (Mitte), Gerald Zulauf (3. von links) und Franz
Delzeit (2. von links). Ihnen gratulierte der Vorsitzende des
Gesamt-Odenwaldklubs, Karl Ohlemüller (links), sowie (von
rechts) der Vorsitzende der OWK-Ortsgruppe, Volker Specht, und
dessen Stellvertreter Stefan Waldmann.
Zur Wanderehrung hatte die Ortsgruppe Otzberg des Odenwaldklubs
in diesem Jahr in das Sportheim des SV 49 Hering eingeladen. Im
Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand die Ehrung verdienter
Wanderfreundinnen und -freunde für das Jahr 2018. Diejenigen,
die zum fünften Mal mit der entsprechenden Punktzahl geehrt
wurden, bekamen auf Wunsch statt eines Buches einen kräftigen
Wanderstock. Es waren Reinhard Heckler (3. von rechts), Klaus-
Peter Franz (Mitte), Gerald Zulauf (3. von links) und Franz
Delzeit (2. von links). Ihnen gratulierte der Vorsitzende des
Gesamt-Odenwaldklubs, Karl Ohlemüller (links), sowie (von
rechts) der Vorsitzende der OWK-Ortsgruppe, Volker Specht, und
dessen Stellvertreter Stefan Waldmann.

Pfälzer Weinsteig Hambacher Schloss

Wanderer am Hambacher Schloss

Wanderung auf dem Pfälzer Weinsteig zum Hambacher Schloss

 Am 10.03.2019 waren 48 Wanderinnen und Wanderer auf dem Pfälzer Weinsteig unterwegs. Ziel war das Hambacher Schloss.

Die B Gruppe, mit den Wanderführerinnen Renate Hofmann und Sabine Ulitzsch, hatte zu Beginn der Wanderung die Möglichkeit das sehr romantische Sankt Martin kennen zu lernen. Nach einigen Höhenmetern erreichte die Gruppe das erste Etappenziel, eine Selbstbedienungs-Weinhütte. Auf Grund des nicht so schönen Wetters viel die Rast sehr kurz aus und es wurde weitergewandert. Bei moderatem auf und ab und immer wieder schönen Ausblicken auf die Rheinische Tiefebene erreichte die Gruppe den vorgesehenen Rastplatz. Auch hier galt das gleiche Motto, kurz was essen und trinken und weiter geht’s . Etwas früher als geplant erreichte die B-Gruppe das Zeter Berghaus. Hier wartete man auf die A-Gruppe

Unsere A-Tour, mit den Wanderführern Jürgen Hofmann und Reinhard Heckler, startete am Wanderparkplatz in der Nähe des Sieges- und Friedensdenkmal Edenkoben. Die Gruppe wurde bei leichtem Nieselregen auf die Wanderung geschickt. Auf sehr abwechslungsreicher Strecke, teils stetig bergauf, erreichten wir unser erstes Etappenziel, den Belachini Brunnen. Das feuchte Wetter blieb uns treu und nach einigen Kilometern machten wir nur eine kurze Mittagspause. Wir hatten wohl alle unsere mitgebrachten Speisen verzehrt, denn das Wetter änderte sich zum Positiven. Mit Sonnenschein im Rucksack erreichten wir das Zeter Berghaus. Dort trafen wir, wie vereinbart, auf die B-Gruppe. Ein Teil der Wanderinnen und Wanderer stürmten Richtung Hambacher Schloss, die andere Gruppe stärkte sich erst einmal mit einem Glas Pfälzer Weinschorle.

Nachdem alle Wanderinnen und Wanderer das Hambacher Schloss besichtigt hatten, brachen wir zur letzten Etappe auf. Nach ca. 20 Minuten erreichten wir unser Ziel - das Jägerstübchen. Wir wurden wieder einmal sehr professionell mit erfrischenden Getränken und hervorragend zubereiteten Speisen versorgt. Sehr zufriedene Wanderinnen und Wanderer traten pünktlich um 17:30 Uhr die Heimfahrt an und wir erreichten kurz nach 19 Uhr wieder das Otzberger Land.

Es war mal wieder eine sehr gelungene, abwechslungsreiche und genussvolle  Wanderung des OWK Otzberg.

 

 

Hütte zu Hütte Heubacher Wald 3.2.2019

Bei kaltem Wetter trafen sich 34 Wanderer inklusive Gäste an der Wiesentalhalle in Heubach um die schöne Tour mit 4 bewirteten Hütten zu erwandern.  

Mit schnellen Schritten erreichte man schnell die Eidmannshütte. Hier gab es Kreppel und Glüwein und Leberkäsbrötchen. Unterwegs traf man immer wieder befreundete OWK-Gruppen oder Wanderfreunde aus Otzberg und Umgebung. Hier gab es den einzig nennenswerten Anstieg im Heubacher Wald.  Im Dorndieler Pflanzgarten gab es die Mittagsrast mit leckeren Bratwürsten und Schmucker-Bier. Nach weiteren 1,5 km erreichten wir das Rödelshäuschen wo es diesmal noch lecker Kartoffelsuppe mit Rindswurst gab. Ausserdem konnten wir Glühwein und Riwwelkuchen zu uns nehmen. Zu guter Letzt erreichten wir vollzählig  das 4. Endziel "Das Hexenhäuschen".

Hier gab es zur Belohnung einen Birnen - o. Kirschschnaps oder für die Damen ein lecker "Eierliköhrchen".  Zum Abschluss schmeckte auch der Spiessbraten mit Zaziki sehr gut.

Gut Gestärkt begaben wir uns auf den kurzen und steilen Abstieg durch die Heubacher Weinberge durch das schöne Örtchen zurück zum Ausgangspunkt der Wiesentalhalle.

Insgesamt wurden mit einigen Höhenmetern rund 12 Kilometer zurückgelegt. 

Anschliessend konnten wir noch unserer Schatzmeisterin Beate zum 60. Geburtstag gratulieren und genossen den schönen Ausklang. 

 

OWK Otzberg wandert auf dem „Kotelettpfad“

56 Wanderinnen und Wanderer des OWK Otzberg wanderten am Sonntag, den 20. Januar bei kaltem und sonnigem Wetter auf dem Kotelettpfad von Darmstadt nach Roßdorf. Die Tour knüpft an den Brauch alter Zeiten an, als Darmstädter Bürger sich sonntags zu Fuß ins benachbarte Roßdorf aufmachten, um dort die mutmaßlich besten Koteletts der Region zu genießen. Die hungrigen Städter zog es so zahlreich nach Roßdorf, dass nach und nach ein Trampelpfad entstand, der heute als Kotelettpfad bekannt und bestens ausgeschildert ist. Treffpunkt für die Wanderer war der Bahnhof in Lengfeld. Um 9:44 Uhr ging es mit der Odenwaldbahn nach Darmstadt (Ostbahnhof). Hier begann die gut 8 km lange Wanderung. Vorbei am „Botanischen Garten“  und Vivarium, weiter an der Ohlyeiche und dem Kahlertbrunnen ging es zum Ludwigstempel. Hier gab es eine Rast und zum Aufwärmen heißen Sanddornlikör. Weiter ging es über den „Hundsrück“, den höchsten Punkt der Wanderung (270 m hoch) nach Roßdorf zur Einkehr in einer gutbürgerlichen Gaststätte. Dort gab es natürlich passend zur Wanderung, Kotelett zu essen. Bevor es mit dem Bus zum Ostbahnhof und mit der Odenwaldbahn  zurück nach Lengfeld ging dankte Stefan Waldmann der Wanderführerin Renate Weichel und dem Wanderführer Volker Specht für die gute Organisation der Wanderung.