Nikolausmarkt in Lengfeld u. Weihnachtsmarkt Hering

Blick auf den Otzberg von Gross-Umstadt Farmerhaus aus.

Besucht unseren Stand auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Hering.

Auf alten Ritterpfaden um den Breuberg

DIe 47 Wanderer auf der Burgmauer der Burg Breuberg.

Auf alten Ritterpfaden von Hainstadt über die Burg

Am 18.11.2018 wanderten wir mit 47 Wanderern auf alten Ritterpfaden, auf dem Qualitätswanderweg S3, rund um den Breuberg.

Von Hainstadt aus konnten wir bereits das Wahrzeichen des Breuberger Landes hoch über dem Mümlingtal mit seiner mächtigen Wehranlage sehen. Aber der Weg dahin war noch hügelig und weit. Die Strecke der A-Tour war rund  13 km lang und es sind ca. 375 Höhenmeter  bewältigt worden. Die B-Tour legte ca. 9,5 Kilometer und 280 Höhenmeter zurück.

Bei strahlend schöner Herbstsonne konnten wir nach einer kleinen Umleitung durch die Hoaster Feuerwehr unseren Startpunkt erreichen.

Auf schönen Pfädchen wurden die ersten knackigen Anstiege gemeistert.

Nach vier Kilometern trennten sich die beiden Gruppen und die A-Tour lief Richtung Wald-Michelbach eine Schleife um auf Ihre Kilometer zu kommen. Hier gab es die erste Überraschung und wir konnten den ersten geschmückten Weihnachtsbaum im November bestaunen.  Der Weihnachtsmann hatte schon mal geübt.

Anschliessend wurde hier die Mittagsrast gehalten.  Mit bunten Blättern verziert liefen wir auf traumhaften Wegen der Burg entgegen. Am Jugendzeltplatz gab es noch eine Stärkung mit Kirsch- und Apfel-„Saft“ um die letzten 100 Höhenmeter leichter zu bezwingen. An der Riesenrutsche vorbei erreichten wir das Bollwerk. Die Burg  wurde dabei komplett umrundet. Wir staunten über die massiven Mauern den massiven Pulverturm und die sehr gut erhaltene Burganlage die man hier direkt aus der Nähe sehen konnte. Hier wartete bereits die B-Tour auf die Wanderkollegen.

Nach einer Stärkung ging es dann nur noch abwärts durch einen herbstlichen Laubwald der in der Sonne in allen Farben strahlte. Gemeinsam kehrten wir dann „Im Löwen“ in Hainstadt ein, wo wir gut bewirtet wurden. Anschliessend fuhren wir im Auto-Korso wieder nach Lengfeld zurück.

Die Wanderführer Volker Specht, Bernd Krämer und Gudrun und Stefan Waldmann hatten eine herrliche Tour bei bestem OWK-Wetter durchgeführt und erhielten den entsprechenden  Beifall der Wanderer.

Frisch Auf  - der Vorstand des OWK Otzberg.

 

Jahreshauptversammlung

Ausgezeichnete Wanderer schauen auf den Rückblick der Wanderungen im Jahre 2018

Geschäftsbericht 2018
Im abgelaufenen Wanderjahr 2018 konnten wir, neben den planmäßigen
Wanderungen, unseren Mitgliedern ein interessantes und abwechslungsreiches
Programm bieten.
Am 1. Advent letztes Jahr waren wir mit dem Bus zum Weihnachtsmarkt nach
Speyer gefahren, er war sehr schön.
Am Weihnachtsmarkt 2017 in Hering beteiligte sich der OWK Otzberg wieder mit
einem Stand. Die Einnamen waren nicht so gut. Schlechtes Wetter,wenig
Besucher,und es sind zuviel Essens stände.
Zum 7. Mal hatten wir einen Stand am Nikolausmarkt in Lengfeld,wegen schlechtem
Wetter wurde der Nikolausmarkt in der Feuerwehrhalle gefeiert. Wir schenkten
Rieslingpunsch und Sanddorn mit Sahnehäubchen aus. Von den Besuchern wurde
dies gut angenommen.
Am 3. März 2018 hatten wir unsere Wandererehrung in Hetschbach in der Gaststätte
zum Jonny. Es wurden 46 fleißige Wanderinnen und Wanderer geehrt.
Am 20.-21.04.18 hatten wir wieder eine 24-Stunden Wanderung.
Am 12.09.18 hatten wir unser Brunnenfest in Lengfeld. Wir hatten einen Stand im hof
von der Familie Karl-Heinz Bundschuh in der Borngasse, mit dem Verkauf von
Speisen und Getränken, und dem Umsatz können wir sehr zufrieden sein.
Am 29.09.18 beteiligten wir uns bei der Müllsammelaktion in Otzberg. Wir waren sehr
erfolgsreich. Wir hatten 5 Säcke mit Müll.
Der OWK Otzberg pflegt 47 Ruhe-Bänke in der Gemeinde Otzberg, dieses Jahr
kamen noch 5 Bänke und ein Tisch dazu.
Unser Mitgliederstand ist auf 242 Mitglieder angewachsen. In diesem Jahr haben wir
5 Neuzugänge hinzu bekommen.
Mit unserem derzeitigen Mitgliederstand können wir sehr zufrieden sein.
Ich bedanke mich recht herzlich für die geleistete Arbeit:
bei allen Wanderführern und Wanderführerinnen, die unsere schönen Wanderungen
organisiert haben.
Mein Dank gilt ebenso den Helfern und Helferinnen am Weihnachtsmarkt,
Nikolausmarkt beim Herrichten des Osterbrunnens, bei dem Brunnenfest sowie bei
der Müllsammelaktion, bei der Pflege der Ruhe-Bänke und bei der Lengfelder Kerb.
Wir hatten in den 7 Tagen mit 30 Mitgliedern 224 Std. gearbeitet bei der Kerb.
 
Zum Abschluss meines diesjährigen Geschäftsberichts wünsche ich unserem Verein,
dem OWK Otzberg, für das kommende Wanderjahr 2019 viel Erfolg und uns allen
viele schöne Wanderungen und Klubabende mit geselligem Beisammensein.
 
Frisch auf! Der 1. Vorsitzende

Drachenweg um Mossautal und Hirschwirt

vor dem Mossauer Bild.
auf dem alten Pilgerweg nach Walldürn

Am 28. Oktober 2018 trafen sich 17 Wanderer des OWK Otzberg zu einer Wanderung im Mossautal.

Bereits in Lengfeld hatten sich die Wanderer auf die beiden unterschiedlich langen Touren (13km/8km) aufgeteilt. In Fahrgemeinschaften machten wir uns auf den Weg nach Ober-Mossau bzw. Michelstadt.

An der Schmucker Brauerei in Ober-Mossau begann für die A-Gruppe auf dem Drachenweg „Saphira“ ein steiler Aufstieg zum Lärmfeuer (500m). Nach kurzer Rast ging es auf dem Alemannenweg weiter durch den Wald zum Mossauer Bild im Reichenbacher Forst. Dort konnten sich die Wanderer über die Pilger informieren, die vor vielen Jahren auf ihrem Weg an diesem fast 500 Jahre alten Bildstock vorbeigekommen sind. Danach ging es auf dem Alemannenweg weiter zum Steinernen Tisch, wo uns eine Tafel über die Wilderei in früherer Zeit informierte. Bei mittlerweile sehr frischen Temperaturen, kaltem Wind und Nieselregen fiel die Rast kurz aus. Die Wanderer, gut verpackt in Regenkleidung, ließen sich davon aber nicht abschrecken und so ging es im Wald zunächst ins Tal und auf der anderen Seite wieder aufwärts zur Hohen Straße. Hier war der angekündigte Blick ins Mossautal nur noch schemenhaft zu genießen, da der Wind immer stärker wurde und Regenschauer auch nicht zum Verweilen einluden. Die Gruppe strebte dann schnellen Schrittes ins Tal zur Schlussrast im Gasthof „Zum Hirschwirt“.

Die Wanderer der B-Tour waren in Michelstadt gestartet und sind ebenfalls bei schneidendem Wind und Nieselregen auf dem Alemannenweg über Waldhorn, Kreuzeiche zur Mossauer Höhe gewandert. Von dort ging es bald talwärts zur Schlussrast, wo man auf die etwas später eintreffende A-Gruppe wartete. Zusammen konnten wir dann in der warmen Gaststube unser Essen und Trinken genießen, bevor wir den Heimweg antraten.

Trotz des nicht immer guten Wanderwetters waren sich alle Wanderer einig, dass es eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung war.

Wir danken den Wanderführern Renate und Dieter Gerbig und Bernd Weichel mit Volker Specht für die Schöne Tour im Mossautal.

Wanderschar vor der Ihrig-Hütte am Lärmfeuer

Auf dem Rheinterrassenweg von Oppenheim nach Bodenheim

Am Sonntag, den 07.10.2018,wanderte der OWK Otzberg bei herrlichem Oktoberwetter auf dem Rheinterrassenweg, der von Worms nach Mainz führt. Diesmal lief die gut 40-köpfige Gruppe die Königsetappe von Oppenheim  nach Bodenheim.

Nach der Busanreise erwartete die Gruppe bereits beim Etappeneinstieg in Oppenheim mit seinen verwinkelten Gassen und reizvollen Bauwerken eine geballte Ladung Kultur. Über die Merianstraße – der berühmte Kupferstecher Matthias Merian lebte und arbeitete über längere Zeit in Oppenheim und seine Tochter Maria Sybile Merian, die auf dem ehemaligen 500 DM-Schein abgebildet war, war eine berühmte Naturforscherin und Malerin – ging es zur Katharinenkirche, dem bedeutendsten Kirchenbau der Gotik am Rhein zwischen Straßburg und Köln. Besonders sehenswert war die legendäre Oppenheimer Fensterrose mit mittelalterlichen Glasscheiben von 1332/1333.

Schließlich beeindruckte auch die hoch über der Stadt gelegene Ruine der Burg Landskron mit ihren malerischen Ausblicken die Wanderer.

Weiter ging es über ausgedehnte Rebflächen nach Nierstein mit herrlichen Weitblicken auf die Schwabsburg und die Niersteiner Warte.

Dieser Weinort mit dem Ensemble aus Martinskirche und dem Markplatz war die nächste Sehenswürdigkeit dieser Etappe. Dabei umwanderten die OWK-ler auch die 2,1 ha große Weinlage GLÖCK, deren Name vom schallenden Geläut der Glocken der oberhalb liegenden Kilianskirche herrühren soll. Sie ist die älteste urkundlich erwähnte Weinbergslage Deutschlands und befindet sich heute im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz.

Nach einer kleinen Stärkung in der Fockenbergshütte mit einem wunderschönen Blick auf den Rhein, stand dann die Natur im Fokus der Wanderung.

Die Durchquerung der berühmten Weinbergslage „Roter Hang“, dessen Sandsteine dem dortigen Wein einen besonderen Charakter geben und der tolle Blick auf die Rheininsel Kisselwörth mit dem Inselhaus aus dem Jahr 1900 gefielen besonders bei diesem Abschnitt..

Dann folgte man der Hangkante weiter bis nach Nackenheim, dessen markante Kirche St. Gereon bereits von weitem grüßte.

Auf dem Marktplatz in Nackenheim, mit dem 1751 erbauten Ratshaus und der Büste Carl Zuckmayers, der 1896 hier geboren wurde, trennten sich die Wanderer in zwei Gruppen. Für eine Gruppe endete hier die Wanderung, während die andere Gruppe noch zur Pfarrkirche St. Gedeon aufstieg und die restlichen 6 km zum Etappenziel Bodenheim weiterwanderte.

Bereits im Bus hatten die Wanderführer einen Dialog aus dem Zuckmayer-Roman „Des Teufels General“ vorgetragen. Mit dieser Homage an den Menschenschlag der Bewohner des Rheintals wurde an den großen rheinhessischen Dichter erinnert.

Daran anknüpfend erfuhren die Wanderer, dass Bodenheim im Mittelalter im Besitz des Benediktinerordens St. Alban in Mainz gewesen war, der diesen Besitz bald in ein Ritterstift umwandelten. Die Stadt Bodenheim widmet noch heute dem Stadtpatron St. Alban eine Kirche, eine Weinlage und ein bacchiantisches Weinfest. Der Name der kleinsten Einzellage heißt übrigens Reichsritterstift und im Schatten seiner Ruine strömen jährlich Massen zum St.Albansfest.

Im Gutsausschank Weinstube Kapellenhof konnten dann beide Gruppen bei der Abschlussrast diese Weine genießen und beim Verzehr von rheinhessischen Köstlichkeiten diese ereignisreiche Wanderung noch einmal Revue passieren lassen.

Mit einem Dank an das Wanderführerteam Volker Specht, Antje und Klaus-Peter Franz sowie Franz-R. Delzeit endete diese in jedem Sinne genussreiche Tour. Gegen 19:00 Uhr erreichte die zufriedene Wanderschar dann wieder Otzberg.

Fazit:  Der OWK, meist unterwegs zu Fuß auf Schusters Sohlen,

           weiß nur zu gut, wo auch andre Genüsse sind zu holen.